Firmengeschichte Storz Schokolade: vier Generationen

Am 10. Mai 1884 wurde die Firma Chr. Storz in das Handelsregister beim Amtsgericht Tuttlingen eingetragen. Gründer und Inhaber des Unternehmens war Konditormeister Christian Storz. In der Möhringer Straße 11 in Tuttlingen entstanden aus einer Konditorei die Anfänge der Fabrikation. Zunächst wurden Backwaren wie Lebkuchen, Makronen, Biskuits und Früchtebrote hergestellt. Bereits vor 1900 bezog man Schokoladenmasse und stellte daraus die ersten Schokoladentafeln her, die noch von Hand in bunte Etiketten eingeschlagen wurden. Um die Jahrhundertwende entstand das Motiv des furchterregenden Nikolaus, welches zeigt, wie sehr sich die Gestaltung in gut 100 Jahren doch veränderte. Unvergesslich blieben auch die „Engelmädchen“ aus derselben Zeit, die nostalgisch anmutende „Krachnuss“-Schokolade mit dem Eichhörnchen oder edel-anmutende Tafeln wie Mandelmilchnuss, Bitter-Sahne und Edel-Sahne. Eine Ausstellung im Storz-Firmengebäude zeigt unzählige weitere Produkt-Exponate aus 125 Jahren Storz.

Das Geschäft hatte Erfolg, so dass man 1911 schon das Nachbargebäude erwarb und expandierte. 1911 trat Sohn Hugo Storz in das väterliche Unternehmen ein. 1914 wurde die Entwicklung durch den 1. Weltkrieg unterbrochen. Erst 1920 konnte wieder Schokolade produziert werden. Seither wird von der rohen Kakaobohne aus gearbeitet. 1936 wurden ein Neubau errichtet und moderne Fertigungsanlagen aufgestellt. 1938 wurde der Name Storz eingetragenes Warenzeichen. 1939 erfolgte der erneute Produktionsstopp durch Kriegsgeschehen. Erst 1946 wurde die Produktion wieder aufgenommen.

1950 trat Dr. Heinrich Schinle in das Unternehmen ein. Zusammen mit seiner Ehefrau Sigrid, geborene Storz, leitete er über 40 Jahre das Unternehmen. Schon 1957 begann Storz mit der Produktion der ersten massiven Stückartikel, wie den auch heute noch erhältlichen Verkehrszeichen, VW-Bussen und Nougatwürfeln. 1972 erfolgten die ersten Schritte zur Betriebsverlagerung zum heutigen Produktionsstandort in der Föhrenstraße in Tuttlingen. Seitdem wurde das Betriebsgebäude mehrmals erweitert.

Seit 1990 zeichnet der heutige Inhaber Dr. Markus Schinle, Urenkel des Gründers, verantwortlich. Damit befindet sich Storz in der vierten Generation innerhalb derselben Familie. In den 90er Jahren nahm der Anteil SB-fähiger Ware kontinuierlich zu, man beliefert seitdem nicht nur den Fachhandel, sondern auch den Lebensmitteleinzelhandel, C&C-Märkte, Großverbraucher, Drogeriemärkte, Versandhandel, Werbemittelhandel u.a.. Kontinuierlich entwickelte sich Storz zum Marktführer bei massiven Schokoladen-Stückartikeln. Traditionell stark ist auch das Programm mit hochwertigen Nougatspezialitäten.

Stolz ist man bei Storz dabei vor allem auf ganze Generationen von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, denen durch ihren großen Einsatz und durch eine stets extrem geringe Fluktuation der größte Anteil am langjährigen Erfolg zukommt. Dabei ist Storz traditionell ein typischer Frauenbetrieb mit einem Frauenanteil von rund 90 Prozent.

Ausblick: Premium in Genuss, Design und Vertrauen

Kontinuierliches Wachstum über die letzten Jahre ist vor allem auf die stets neuen Storz-Motive und Verpackungsvarianten zurückzuführen, mit denen kontinuierlich Trendthemen und neuartige Ideen umgesetzt werden. Eine spezifische Qualitäts- und Produktsicherheits-Offensive – gerade auch im Zusammenhang mit der ersten TÜV-geprüften Schokolade – hat diese Tendenz verstärkt. Heute verfügt Storz über vier verschiedene Zertifizierungsstandards auf jeweils höchstem Niveau. Als erfolgreiche Maßnahme erweist sich zudem die ausschließliche Verwendung natürlicher Zutaten bei allen Storz-Produkten: zuletzt wurde Vanillin durch natürliche Bourbon-Vanille ersetzt. Bei den verwendeten Schokoladen handelt es sich bereits seit Jahren überwiegend um hochwertige Edelvollmilch-Qualität.

Die verschiedenen Vertriebskanäle von Storz entwickelten sich in den letzten Jahren kontinuierlich sehr positiv. Im Export, geleitet von Brigitte Schott, werden Partner in rund 40 Ländern beliefert, darunter z.B. in den USA, in Kanada, Japan, Australien, Singapur, Brasilien, Russland, Israel, Hongkong und in allen bedeutenden europäischen Märkten. Die wesentlichen Saison-Highlights sind Weihnachten und Ostern, aber auch Anlässe wie Valentinstag, Muttertag, Schulanfang, Halloween sowie natürlich das Jahresgeschäft.

Die Geschäftsleitung bildet heute neben GF Dr. Schinle die Betriebsleiterin und Prokuristin Petra Mayer, den Verkauf leitet Rainer Heinzelmann. „Unsere Führungsmannschaft besteht aus rund einem Dutzend hoch motivierter Spezialisten, die Spaß an Ideen aus Schokolade haben“. Und weiter: „Unser Blick geht in die nächsten Jahrzehnte, in denen wir mit unseren Ideen aus Schokolade vielen Menschen täglich eine kleine Freude bereiten wollen“. Storz solle auch künftig „die kreativste Interpretation von Schokolade“ bleiben.

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